Wohngeld: Wie Ämter die Anträge prüfen – und wie Sie das für sich nutzen können
Mehr als eine Million Menschen beziehen in Deutschland Wohngeld, wie Daten aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis) nahelegen. Und es könnte wohl deutlich mehr als die rund 1,25 Millionen Bezieherinnen und Bezieher geben. Die Verbraucherzentrale nimmt nämlich an, dass Hunderttausende Personen ihren Wohngeldanspruch gar nicht erst wahrnehmen. Ein Antrag auf die Sozialleistung kann sich folglich lohnen, doch die Bearbeitungszeit beträgt teils mehrere Monate. Warum ist das so?
Wir haben bei den zuständigen Stellen nachgefragt, wie die Anträge auf Wohngeld bearbeitet werden. Aus den Antworten lässt sich ableiten, was Antragstellerinnen und Antragsteller beachten können, um die Bearbeitungszeit möglichst gering zu halten.
Wie prüfen Wohngeldämter die Anträge?
Wer Wohngeld beantragen möchte, muss sich an die Behörde wenden, die für den jeweiligen Wohnort zuständig ist. Oftmals handelt es sich dabei um das Bürgeramt. Über die Suchfunktion im Bundesportal können Sie nachsehen, an welche Behörde Sie sich wenden sollten.
Ist das zuständige Amt gefunden, kann der Antrag auf Wohngeld online oder in Papierform abgegeben werden. Sobald das Dokument angekommen ist, landet es im System des........
