Strandbad soll modernisiert werden
Die Infrastruktur des Strandbads, wie Umkleiden oder Toilettenanlagen, sind in die Jahre gekommen und müssen erneuert werden. Zudem müssen bestehende Gebäudeteile für die Technik der geplanten Seewärme umgebaut werden. Für die Technikanlagen sind auf drei Ebenen bis in 9,80 Meter Tiefe insgesamt 12.000 Kubikmeter umbauter Raum geplant, welche 60 Prozent der bestehenden Umkleiden und Sanitäranlagen vereinnahmen werden.
Im Sachvortrag zur jüngsten Sitzung des Gemeinderats hieß es dazu: „Eine isolierte Erneuerung einzelner Gebäudeteile würde jedoch die Chance vergeben, das gesamte Areal auf die zukünftigen Anforderungen eines modernen Freibades auszurichten.“ Damit das Freibad im ungünstigsten Fall nicht zwei Sommer lang geschlossen werden muss, sollten die Arbeiten koordiniert werden, erklärte Stadtbaumeister Markus Kremp dem Gemeinderat. Bei der Ausschreibung für den Freibadumbau stehe die Verwaltung deshalb unter zeitlichem Druck, da der Förderbescheid für die Seewärme demnächst erwartet werde. Wenn dieser im Herbst da sei, solle parallel mit beiden Bauarbeiten begonnen werden, damit es mit den Bauzeiten keine Komplikationen gebe, erläuterte der Bauamtsleiter.
Zwei Varianten zu 130.000 und 200.000 Euro
Um zudem Fördergelder für den Umbau des Strandbads zu erhalten, müssten die ersten Planungsarbeiten zügig ausgeschrieben werden. Die Verwaltung hatte dazu zwei Varianten erarbeitet: eine Mindestvariante ohne Tragwerksplanung mit einem Kostenrahmen von rund 130.000........
