Gereinigte Leitungen, neue Rinnen: So sollen kommunale Gebäude vor Starkregen geschützt werden
Rund elf Monate - fast ein ganzes Jahr. So lange ist es mittlerweile her, dass über Radolfzell und der Höri der Himmel seine Schleusen öffnete und so viel Regen fiel, dass Straßen überschwemmten und Gebäude fluteten. Doch auch nach all der Zeit beschäftigt das Thema die Stadt noch immer. Erst kürzlich konnte die Unterseesporthalle, die als eine von mehreren städtischen Gebäuden vom Wasser beschädigt wurde, wieder geöffnet werden. Zudem arbeitet die Stadt an der Weiterentwicklung des kommunalen Starkregen- und Hochwasserrisikomanagements.
Aber nicht nur mit ganz allgemeinen Maßnahmen sollen Schäden künftig vermieden werden. Auch an den einzelnen kommunalen Gebäuden sind Maßnahmen geplant. Denn wie jüngst im Ausschuss für Planung, Umwelt und Technik berichtet wurde, wurden zum Teil Mängel festgestellt, die bei Starkregen zum Problem werden können.
„Der ganze Niederschlag muss ja irgendwo hin“
Wie Olesja Hepting vom Hochbau berichtete, sei so beim Öffnen von Fassadenbereichen festgestellt worden, dass die Bodenplatte beim Bau nicht nach oben hin abgedichtet worden sei, dies müsse nachgeholt werden. Zudem seien zwar unter anderem - wie auch bei der Realschule - bereits sämtliche Hofabläufe und Entwässerungsrinnen gereinigt sowie........
