Warum die Pfarrkirche St. Nikolaus eingerüstet wird
Wer in diesen Tagen ins Innere der Markdorfer Pfarrkirche St. Nikolaus tritt, dem mag es vorkommen, als seien die spätbarocken Apostel an den Hochwänden des Mittelschiffs noch etwas lebendiger im Ausdruck ausgeführt als ohnehin schon. Zumindest bei den beiden Jüngern Matthias und Simon mag das so scheinen. Sind den beiden doch je ein Beil beziehungsweise eine Säge beigegeben. Da könnte fast der Eindruck entstehen, sie hätten das Lärmen draußen gehört. Das Hämmern und Schrauben der Gerüstbauer, die derzeit Teile der Markdorfer Hauptkirche mit stählernen Streben und Trittböden umkleiden. Steinmetzwerkzeug ist ebenfalls schon zu vernehmen. Denn an den links und rechts vom Hauptportal angebrachten Grabmal- beziehungsweise Gedenkplatten wird bereits fleißig geklopft. Damit sich die Nachwelt auch weiterhin an Markdorfs bedeutende Geistliche und nicht minder wichtige Bürger erinnern kann. Ansonsten drohen deren Gedenkplatten bis zur Unkenntlichkeit zu verwittern. Wetterschäden........
