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„Ein echtes Erbe“: Im neuen Nationalpark-Teil denkt Kretschmann an die Kindeskinder

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14.04.2026

„Der Schurmsee liegt mittendrin, das Herzstück der neuen Fläche“, sagt Chefranger Charly Ebel am Ufer des 13 Meter tiefen Eiszeitgewässers im Landkreis Rastatt. „Vergleichbar mit dem Wilden See im alten Park.“ Aber stiller, intimer. Dem Schurmsee fehlen die dramatischen Kesselwände seines mehr als doppelt so großen Verwandten in den bisherigen Flächen des Nationalparks Schwarzwald. Dafür ist er abgelegen und man kommt näher an die Ufer mit ihren Schwingrasen, auf denen Wollgras und seltener Sonnentau gedeihen, an Torfmoose, die seit 10.000 Jahren in die Wasserfläche hineinwachsen. „Wir sind hier im Nordschwarzwald, dem Gebiet in Europa mit der höchsten Karseendichte. Das waren mit Sicherheit die letzten Ecken, die man irgendwie versucht hat zu nutzen“, sagt Ebel. Die moorigen Böden zur Landwirtschaft ungeeignet, die Felswände mit den wertvollen Mischwäldern zu steil für eine Beweidung: „Wenn man irgendwo Urwaldreste suchen würde, wäre es genau hier, und das ist ja perfekt für uns im Nationalpark.“

Parkleitung betont bessere Zusammenarbeit mit Anwohnern

Die prominente Wandergruppe am Nordufer registriert vor allem die Ruhe. Umweltministerin Thekla Walker identifiziert den Gesang einer Tannenmeise, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (beide Grüne), gelernter Biologe, bekennt, bei der Vogelbestimmung blank zu sein. Ein Buntspecht lässt eine Trommelsalve hören, doch vor allem mit........

© Südkurier