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Enge Verbundenheit mit dem Campus Galli

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20.04.2026

Eine große Anzahl von Mitgliedern fand sich in der Halle am Feldweg ein, um bei der Hauptversammlung des Freundeskreises Karolingische Klosterstadt Meßkirch Campus Galli Neuigkeiten und Planungen für das aktuelle Jahr zu erfahren. Vorsitzender Klaus Burger freute sich darüber, dass etliche auch von weit her angereist waren. „Das zeigt die enge Verbundenheit mit unserem Projekt“, äußerte er stolz, bevor er auf die neuen Aktionen einging.

Vielfältige Unterstützung der Klosterbaustelle

Mittlerweile weist der Verein 667 Mitglieder auf. „Wir haben ein stetiges Wachstum der Mitgliederzahlen entsprechend den Baufortschritten von Campus Galli“, beschrieb der Vorsitzende Klaus Burger die Entwicklung. Ziel sei es, bis Ende des Jahres 700 erreicht zu haben. Der Verein unterstütze die Klosterbaustelle sowohl durch regelmäßige finanzielle Zuwendungen, durch die Suche nach Sponsoren und das Werben um Spenden. Aber auch durch Arbeitseinsätze auf dem Campus Galli bei besonderen Wochenenden oder mit Aktionen.

Der Vorsitzende lobte ebenfalls den Trägerverein Karolingische Klosterstadt, der mit innovativen Ideen die Klosterbaustelle stetig vorantreibe und weiter belebe. Und wie man an den Besucherzahlen ablesen könne, seien sie sehr erfolgreich, denn sie haben sich um über 12 Prozent auf 80.823 verbessert. Ein Effekt dieses Erfolgs sei im gesamten Landkreis Sigmaringen beispielsweise anhand der Übernachtungszahlen zu spüren. Er äußerte die Hoffnung, dass die hohen Spritpreise eventuell dazu führen könnten, dass die Attraktionen in der nahen Region stärker aufgesucht werden.

Fachfrauen werden die Holzkirche bemalen

Ein zusätzlicher Höhepunkt werde darin bestehen, dass zwei Fachfrauen aus Norwegen innerhalb von vier Wochen die Bemalung der Wände der Holzkirche übernehmen. Auch dieses Projekt unterstützt der Freundeskreis finanziell. Dass der Verein die Möglichkeiten dazu besitzt, erläuterte David Winterhalder in seinem Kassenbericht. Die finanzielle Lage habe eine erfreuliche Entwicklung genommen, obwohl die Spenden leicht zurückgegangen seien. Dies könne den gesamtwirtschaftlichen Krisen geschuldet sein. Ansonsten könnten die Planungen so weiterlaufen wie im zurückliegenden Jahr.

Heinrich Güntner, ehemaliger Bürgermeister von Leibertingen und ehemaliger Leader-Geschäftsführer des Bereichs Oberschwaben, erklärte bei der Entlastung des Vorstands, dass er dies gerne übernehme, da er durchaus davon überzeugt sei, dass diejenigen, die sich hier engagieren, hinter dem Projekt stehen und ihre Erfahrungen eingebracht haben. Er erinnerte dabei an die Anfangszeiten von Campus Galli, in denen noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden musste. „Ich war mit keinem Projekt so oft in Tübingen und Stuttgart, um dafür zu werben“, erinnert er sich an seine aktive Leader-Zeit. Auch der Meßkircher Bürgermeister Arne Zwick habe in Bezug auf die Überzeugungsarbeit viele dicke Bretter bohren müssen. „Ich sage das nur, damit Sie wissen, was alle Akteure schaffen“, so Güntner. Danach wurden die Vorstandsmitglieder wiedergewählt.

Hannes Napierala, Geschäftsführer der Karolingischen Klosterstadt Campus Galli, und Verleger Armin Gmeiner stellten die neue Chronik vor. Nach der Versammlung schloss sich eine Sonderführung mit Hannes Napierala auf dem Gelände an.

Pünktlich zur Saisoneröffnung erschien der 14. Band der Chronik „Karolingische Klosterstadt Meßkirch. Dokumentation einer Zeitreise auf dem Campus Galli“. Darin lässt sich sowohl die Entwicklung auf dem Gelände anhand zahlreicher Bilder ablesen als auch die Erforschung von wissenschaftlichen Lösungen, die für das Projekt relevant sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge zu Heiligen des frühen Mittelalters oder zu den Lebensumständen in jener Zeit die Chronik.

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