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Der Klimawandel verändert den Wald: Wo künftig Esskastanien und Elsbeeren wachsen sollen

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06.01.2026

In Jestetten befindet sich der Wald direkt vor der Haustür. Die Bewirtschaftung teilen sich die Gemeinde, Staat und Privatbesitzer. Er wird forstwirtschaftlich genutzt, dient aber den Bewohnern auch als Erholungsort. Die Gemeinde ist Mitglied des Verbundes von Ortschaften, die zum Naturpark Schaffhausen gehören.

Er bietet grenzübergreifend zwischen Deutschland und der Schweiz eine enge Verbindung, um gemeinsam zum sanften Tourismus und zum naturnahen Erleben im Naherholungsgebiet der Region beizutragen. Zahlreiche Projekte zielen auf den Erhalt der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft sowie auf die verbesserte regionale Wertschöpfung in den Bereichen Landwirtschaft, Gewerbe, Tourismus, Natur, Bildung und Kultur mit überregionaler, nationaler und internationaler Wirkung durch eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung.

Eine wesentliche Rolle spielen der Erhalt und die Pflege des Waldes. Der Klimawandel erfordert neue Denkweisen, um gegen Schädlingsbefall und Wetterkapriolen gewappnet zu sein und eine tier- und menschenfreundliche Umwelt zu bewahren.

Gesamtfläche: 1000 Hektar, davon 380 Hektar Gemeindewald, 200 Hektar Privatwald und 420 Hektar Staatswald.
Durchschnittlicher Zuwachs: 10 000 Festmeter pro Jahr.
Einschlag: rund 8500 Festmeter pro Jahr.
Vorrat (Gesamtmasse an Holz): 350 000 Festmeter.
Naturschutz: etwa 5 Prozent der Waldfläche wird nicht bewirtschaftet, rund 5000 Habitatbäume sind geschützt.
Baumarten: Buche 40 Prozent, Eiche 20........

© Südkurier