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Gemeinderat bestätigt die Wahl der Feuerwehr-Spitze der Abteilung Wangen

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29.03.2026

Die Stadt Stühlingen und ihr Gemeinderat hatten in ihrer jüngsten Gemeinderatssitzung einige kostenintensive Entscheidungen zu treffen, was relativ reibungslos gelang. Die planerischen Vorabstimmungen sowie die anschließende Genehmigungs- und Ausführungsplanung für den Neubau eines Hortes neben dem Kindergarten Kinderland in Stühlingen müssen zeitnah erarbeitet werden.

Die Stadt vertraut beim Hort den bewährten Planern

Deshalb war es in dieser Sitzung dringend erforderlich, die Planungsleistung der Architekten sowie die Fachplaner für die Tragwerksplanung und die technische Ausrüstung festzulegen. Die Verwaltung schlug das Architekturbüro Laws vor, das auch schon am ehemaligen Neubau des Kinderlandes beteiligt war. Ebenfalls dort beteiligt war das Fachingenieurbüro Baustatik Bröder. Die Verwaltung erhofft sich, dass sich die gemeinsamen Erfahrungen positiv auf den Bau des Horts auswirken werden. Auch die Fachplanung Heizung-Lüftung-Sanitär möchte man gerne in der Hand des Ingenieurbüros Beringer in Todtnau sehen, das ebenfalls beim Kinderland aktiv war. Nur die Fachplanung für die Elektrotechnik soll das neue Ingenieursbüro MEPlus erledigen, das Nachfolger ist von IB-Durst, Planer beim Kinderland. Der Gemeinderat stimmte einheitlich zu, zumal ein Zuwendungsbescheid vom 18. Juli 2025 vorliegt und die Maßnahme im Haushalt 2026 berücksichtigt wurde.

Gemeinderat stimmt für Beteiligung bei Naturenergie

Die Naturenergie-Gruppe bot 2025 das kommunale Beteiligungsprogramm „Naturenergie vernetzt“ an, um die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Energieversorger und den Kommunen in der Region zu stärken und auszubauen. Die teilnehmenden Kommunen profitieren bei einer Mindestbeteiligung von 200.000 Euro von einer garantierten jährlichen Dividende von 2,95 Prozent und einer möglichen Zusatzausschüttung von einem Prozent. Dies ist allerdings vom Geschäftsergebnis der Naturenerie Netze abhängig.

Ein weiterer Baustein des Programms ist ein Fördertopf für lokale Energieprojekte in den beteiligten Kommunen. Projekte mit einem Gesamtvolumen von mindestens 10.000 Euro werden gefördert. Die Stadt Stühlingen entschied sich, den ersten Förderantrag für den Bau von Mobilitätsstationen in Stühlingen zu stellen. Der Gemeinderat stimmte der Kapitalbeteiligung mit einem Mindestbetrag von 200.000 Euro zu, so kann diese am 15. April 2026 notariell beurkundet werden.

Und für den Beitritt zur Wirtschaftsregion Südwest

Die Stadt Stühlingen wollte auch der Wirtschaftsregion Südwest GmbH (WSW) als Gesellschafter mit einem Geschäftsanteil von 250 Euro beitreten. Hierzu war ein formaler Beschluss notwendig. Bürgermeister Joachim Burger nannte als Vorteil dieser Beteiligung die Möglichkeit, Standortinteressen einzubringen und von den Netzwerken, Projekten und Marketingmaßnahmen der Gesellschaft zu profitieren. Die Beteiligung diene der Förderung der örtlichen Wirtschaft und der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region. Die Chance für die Stadt Stühlingen bestehe darin, dass sich durch die bestehenden Kontakte und das Netzwerk der WSW neue Unternehmen im Gemeindegebiet ansiedeln. Darüber hinaus würden auch die ansässigen Unternehmen von einer Vielzahl kostenloser Angebote der Gesellschaft profitieren.

Zur Aufrechterhaltung der digitalen Kommunikationsfähigkeit sowie zur Gewährung der IT-Sicherheit der Stadtverwaltung war die Beschaffung aktueller Microsoft-Exchange-Lizenzen erforderlich. Ohne diese Lizenzen können neue Softwarelösungen nicht mehr an das Mail-System angebunden werden. So stimmte der Gemeinderat dem Vergabevorschlag an die Firma G6R Netzwerktechnik GmbH zu, den Auftrag in Höhe von 27.114,61 Euro zu vergeben.

Auf der Gemarkung Stühlingen wurde ein Bauantrag zum Umbau eines Fahrsilos zu einer Halle mit Heizung, Kamin und Brennstofflager für das benachbarte Wohnhaus gestellt. Ebenso wurde ein Bauantrag zum Einbau einer Gaube gestellt. Beiden Anträgen wurde stattgegeben. In Grimmelshofen soll ein neues Wohnhaus mit Doppelgarage gebaut werden, was ebenfalls die Zustimmung erhielt. Die Erweiterung einer Balkon-Terrassenüberdachung musste nur zur Kenntnis genommen werden.

Die Feuerwehrabteilung Wangen hatte im Rahmen ihrer Versammlung vom 7. März den bisherigen Abteilungskommandanten Daniel Blattert in geheimer Wahl mit 26 Ja-Stimmen und einer Enthaltung wiedergewählt. Ebenso wurde sein bisheriger Stellvertreter Bernd Otteny mit 25 Ja-Stimmen wieder zum stellvertretenden Abteilungskommandanten in Wangen gewählt. Nun musste der Gemeinderat diesen Wahlen zustimmen und Bürgermeister Joachim Burger konnte die beiden Feuerwehrleute zu ihren Ämtern bestellen.

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