Trotz rückläufiger Flüchtlingszahlen: Gemeinde plant den Bau einer weiteren Unterkunft
Seit geraumer Zeit ist die Unterbringung von geflüchteten Menschen in Gottmadingen Chefsache. In regelmäßigen Abständen erstattet Bürgermeister Michael Klinger Bericht über die aktuelle Lage im Ort. Und nach ersten Erkenntnissen sei die Gemeinde bis Ende 2026 recht gut aufgestellt, kann er ausführen.
Betrachtet man die aktuellen Zahlen, so werden erst 2027 sieben Plätze fehlen. Allerdings können sich Prognosen auch immer sehr schnell wieder ändern. „Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen“, sagt Michael Klinger auf SÜDKURIER-Anfrage. Er will verhindern, dass es eines Tages zu Zwangszuweisungen in Gottmadingen kommen könnte.
In der Vergangenheit hat die Gemeinde viel unternommen, um eine menschenwürdige Unterbringung von Kriegsflüchtlingen und anderen Migranten zu gewährleisten. Zwei Häuser für Familien wurden gebaut. Es habe sich bewährt, die Standorte auf die gesamte Gemeinde zu verteilen, ist Klinger überzeugt. Gerade wurde ein Neubau mit neun Wohnungen in Randegg fertig. Zwei Familien sind dort bereits eingezogen. Die weitere Belegung läuft derzeit.
Für den Bürgermeister bleibt die Unterbringung ein Thema mit Sprengkraft
Auch wenn die politische Debatte über Migration auf Bundes- und Landesebene im Augenblick etwas in den Hintergrund geraten sei, weil die Zuwanderung rückläufig ist, so sei es für die Gemeinden weiterhin ein Thema mit Sprengkraft. „Bundesaufnahmestellen schließen“, sagt Michael Klinger. „Am Ende der Kette bleiben die Menschen aber in den Gemeinden, die........
