Halmers letzte Filmrolle: eine Münchner Sommer-Tragikomödie
Gut zweieinhalb Monate nach dem Tod des Schauspielers Günther Maria Halmer bringt die ARD seinen letzten Fernsehfilm ins Programm: „Servus Eddie - Spätes Glück“ (ab Mittwoch (29.7.) in der Mediathek, Ausstrahlung am Freitagabend (31.7.)). Gedreht wurde er im Hochsommer 2024.
In dieser tief in München und Bayern verwurzelten Tragikomödie ist Halmer, der im Mai mit 83 Jahren starb, an der Seite von Jutta Speidel zu sehen - und neben Maximilian Brückner in der Titelrolle als Polizeibeamter Eddie.
„Mich erinnert "Servus Eddie - Spätes Glück" ein bisschen an die "Münchner Geschichten" von Helmut Dietl“, sagt Brückner. „Dieses alte Giesing, das so gar nicht nach Stadt wirkt, sondern eher wie ein Dorf. Die Typen, denen man dort begegnet, und die versuchen, sich durchs Leben zu kämpfen.“
Dietls „Münchner Geschichten“ waren einst Halmers Fernseh-Premiere. In der 70er-Jahre-Serie mimte der gebürtige Rosenheimer den Schwabinger Lebenskünstler und Aufschneider „Tscharlie“.
In zahlreichen Filmen und Serien reifte der markige Oberbayer danach zum vielseitigen Darsteller, der auch in internationalen Produktionen wie „Gandhi“ überzeugte. Seine jahrzehntelange Karriere umfasste mehr als 180 Film- und Fernsehrollen sowie zahlreiche........
