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Gedenkstätte abgesperrt: Ein Teil der SS-Schießanlage wurde eingezäunt

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14.04.2026

Aufmerksame Spaziergänger im Wald hinter dem Waldfriedhof werden es schon bemerkt haben: In den vergangenen Wochen sind Teile des ehemaligen SS-Schießstandes im Altbohlwald eingezäunt worden. Davon betroffen sind die vorderen Kugelfänge aus Beton. Sie sollten ursprünglich verhindern, dass unpräzise Schüsse auf der 300 Meter langen Bahn unkontrolliert die Schießanlage verlassen.

Wie die Stadtverwaltung auf Nachfrage berichtet, hat eine regelmäßig stattfindende Prüfung des Bauwerkes, an der die städtische Hochbauabteilung und ein Statikbüro teilnehmen, eine Sicherheitsgefährdung ergeben. „Normativ entsprechen diese Bauteile nicht dem heutigen Sicherheitsniveau, die statischen Berechnungen aus dem Jahr 1941 sind nach heutigem Standard sehr veraltet“, heißt es in der Erklärung. Aus diesem Grund wurde die Einzäunung nötig.

Verständnis - aber auch Wünsche

Die Einzäunung ist auch der Projektgruppe Radolfzeller Gedenkstätten nicht verborgen geblieben. Sie hat sich 2013 für........

© Südkurier