Bei der Wärmenetzplanung sind jetzt die Bürger am Zug – so geht es jetzt weiter
Vertreter der Energieagentur Südwest, Badenova Wärme plus, der Aluminiumwerke Wutöschingen und Bürgermeister Rainer Stoll informierten kürzlich etwa 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger über den Stand der Studie zur Machbarkeit eines Wärmenetzes. Die Voraussetzungen könnten nach Aussage der Fachleute für einen Teilbereich zwischen Silberwiese bis zum aktuellen Neubaugebiet sowie in einem zweiten Abschnitt zwischen dem sogenannten Oberdorf und östlich der Friedhofstraße kaum besser sein. Mit Abwärme aus zwei Gießereien der Aluminiumwerke könnten etwa 960 Haushalte versorgt werden.
1. Was soll die Machbarkeitsstudie klären?
Der Gemeinderat hatte im September 2024 beschlossen, eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Es geht vordringlich darum, wie Gebäude künftig klimafreundlich beheizt werden können. Der Auftrag für die Studie ging für 34.400 Euro an die Energieagentur Südwest (Lörrach). Nach Abzug der Förderung muss die Kommune rund 21.200 Euro selbst bezahlen. Die Abschluss-Ergebnisse sollen bis August 2026 vorliegen.
2. Was könnte das Wärmenetz leisten?
Laut Jessica Bieser und Jörg Weyden von der Energieagentur Südwest könnten die AWW aus ihren Gießereien 17.000 MWh pro........
