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Spannende Themen im Rat: Solarparks, Klimakonzept und Sanierungsprojekte in Donaueschingen

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22.03.2026

Der Donaueschinger Gemeinderat steht am Dienstag, 24. März vor einer Sitzung mit klarer energie- und klimapolitischem Fokus: Im Zentrum dürfte die Festlegung von Potentialflächen für Freiflächenphotovoltaikanlagen stehen, also die Frage, welche und wie viele Flächen in Donaueschingen überhaupt künftig für Solarparks zur Verfügung gestellt werden sollen.

Wie es mit dem geplanten Solarpark weitergeht

Parallel dazu geht es mit dem Solarpark Neberweg bereits konkret weiter, denn auf der Tagesordnung stehen der Durchführungsvertrag sowie der Bebauungsplan mit Behandlung der Stellungnahmen aus der Offenlage, Abwägungsbeschluss und Satzungsbeschluss.​ Auf einer zwei Hektar großen Fläche am Neberweg soll eine PV-Freiflächenanlage entstehen, Bauherr ist der größte Arbeitgeber der Stadt, IMS Gear. Der geplante Solarpark am Neberweg soll künftig Strom für die Firmengebäude der Werke 5 und 7 im Gewerbegebiet Breitelen Strangen liefern. Über die Änderung des Flächennutzungsplans hat der Gemeinderat im Juli 2025 positiv votiert.

Landesmittel für Klimaschutzkonzept

Neben der Solar-Thematik befasst sich das Gremium mit einem Klimaanpassungskonzept für die Stadt. Die Stadtverwaltung empfiehlt, dass die Stadt Donaueschingen ein Klimaanpassungskonzept erstellt und dafür die Klimaschutz- und Energieagentur Schwarzwald-Baar-Heuberg (KLEA) - in der die Stadt Donaueschingen Gesellschafterin ist - beauftragt. Hintergrund ist eine neue Landesvorgabe: Kommunen müssen bis 30. Juni 2031 ein solches Konzept vorlegen. Donaueschingen kann dafür rund 90.000 Euro Landesmittel erhalten. Die veranschlagten Gesamtkosten liegen bei etwa 25.000 Euro; der Rest könnte für konkrete Klimaanpassungsmaßnahmen genutzt werden. Wie diese konkret aussehen könnten,

Sanierung der Tiefgarage

Auf der Tagesordnung stehen außerdem die Radwegeanbindung an den Neubau der Realschule und die neuen beidseitige Bushaltestellen am Hindenburgring, jeweils mit Blick auf die Verkehrserschließung. Zudem beraten die Gemeinderäte über die Sanierung der Tiefgarage gegenüber der Stadtkirche unter dem Max-Rieple-Platz. 2024 mussten die Tiefgaragen unter dem Max-Rieple-Platz aus Sicherheitsgründen aufgrund Einsturzgefahr gesperrt werden. Unter dem Platz befinden sich zwei Tiefgaragen: Eine öffentliche Tiefgarage mit Zufahrt gegenüber der Stadtkirche (Deck 2) und eine darüber liegende nichtöffentliche Tiefgarage des Wohn- und Geschäftshauses der Karlstraße 52 bis 54 mit Zufahrt vom Burgweg (Deck 1). Bei der Gemeinderatssitzung soll das Sanierungskonzept vorgestellt werden.

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