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Gemeinsam anders: Kinder erleben spielerisch, was Vielfalt bedeutet

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13.03.2026

30 Kinder toben durch die Sporthalle. Einige sitzen im Rollstuhl, andere tragen dicke Brillen, Augenbinden oder Lärmschutzkopfhörer, wieder andere versuchen, den Ball mit Handschuhen zu fangen. Manche haben ein, manche mehrere Handicaps, manche bringen das eigene mit. Sie spielen Zombieball - alle halten sich an die Regeln, niemand wird geschont, Lachen und Rufen hallt durch den Raum. Nach einigen Minuten wechseln die meisten Einschränkungen ihre Träger und es geht weiter.

Vier Schüler des Graf-Zeppelin-Gymnasiums organisieren ein Inklusionsprojekt. Ihr Ansatz: gemeinsam probieren, spielen und bewegen. Die beteiligten Klassen der Stephan-Brodmann-Schule und der Schule am See kennen einander. „Das ist unsere Kooperationsklasse, wir treffen uns jede Woche zum gemeinsamen Musikunterricht“, sagt Tanja Arnold, Klassenlehrerin der 4a. Ihre Kollegin Bettina Bauer von der Schule am See schränkt ein: „Die Schüler haben im Alltag kaum eine Chance, einander kennenzulernen. Sie begegnen sich in der Schule eher flüchtig.“

Die Organisatoren halten die Vorstellungsrunde kurz und kommen zum Thema. Ihm sei aufgefallen, dass alle hier unterschiedlich seien, sagt Tim Randler: „Wir haben alle unterschiedliche Haarfarben und........

© Südkurier