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Quietschgrün in die Moderne: Der radikale Wandel bei der Elefanten AG

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04.04.2026

Das Haus zur Sonne in der Hussenstraße atmet Tradition: Knarzende Treppen führen zum „Elefante-Stüble“. Es ist das Zimmer der Narrengruppe Elefanten AG, welches das ganze Jahr für Aktionen geöffnet ist. Auf der Theke steht ein Steinkrug mit Trauben und ein Schild mit dem schwarz-weißen QR-Code. „Kein Cash in der Täsch?“ Kein Problem. Der QR-Code ermöglicht das kontaktlose Zahlen mit dem Mobiltelefon. So viel Moderne in einer Traditions-Stube? Präsident Jan Scheidsteger sagt, die Kursumkehr sei die Rettung der Elefanten gewesen.

Die Geschichte der Elefanten-Actien- und Faschingsgesellschaft zu Konstanz ist groß. 1880 wurde die Narrengruppe als erster Konstanzer Karnevalsverein gegründet, ihre Bälle hatten bis zu 1500 Besucher, weit über 1000 kamen zu den Narrenkonzerten. Von den Elefanten, die über 2000 Mitglieder hatten, kommen Fasnachtsgrößen wie Karl Steuer und Helmut Faßnacht. Doch die Mitglieder wurden alt, die Aktivitäten schliefen ein, der Nachwuchs fehlte. 2017 hielt kaum mehr einer den Rüssel hoch. Es waren drei oder vier Mitglieder, sagt der heutige Präsident Jan Scheidsteger.

Genau zu diesem Zeitpunkt schloss er sich den Elefanten an. Warum? Er kannte den damaligen Präsidenten Marcus Linn. Dieser war der Meinung: Der Verein darf........

© Südkurier