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Trotz gescheiterten Projeks: Aktuell ist das Krankenhaus Stockach gut mit Auszubildenden versorgt

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20.07.2026

Ein Projekt scheiterte, das Krankenhaus ist dennoch gut aufgestellt: Aufgrund persönlicher Kontakte von Alt-Bürgermeister Rainer Stolz nach Burundi in Ostafrika stand eine Zeit lang die Idee im Raum, von dort Auszubildende an das Krankenhaus Stockach zu holen. Drei Personen sollten herkommen, am Ende war es nur eine. Bei den beiden anderen scheiterte der Start an den Sprachkenntnissen: Für die Berufsschule hätten sie das Niveau Deutsch B2 (obere Mittelstufe) nachweisen müssen.

Krankenhaus-Geschäftsführer Bernd Zimmermann und Simone Keil, zuständig für das Personalwesen, erzählen auf SÜDKURIER-Nachfrage, wie sie mit der Situation umgegangen sind und dass das Krankenhaus Stockach im Pflegebereich aktuell gut mit Auszubildenden versorgt sei.

Zwei begehrte Plätze bleiben leer

Bernd Zimmermann erzählt, die Plätze in der Berufsschule – in der Regel sei es für Pflegeberufe in der Region die Mettnauschule -seien sehr rar und entsprechend begehrt. „Als zuverlässiger Ausbildungspartner haben wir damals die drei angefragten Plätze auch bekommen. Nachdem dann nur ein Mann aus Burundi kam, blieben die anderen zwei Berufsschulplätze frei und konnten auch nicht anderweitig nachbesetzt werden.“ Der Ostafrikaner sei in seinem Heimatland schon Arzt gewesen und habe vor Kurzem hier die Ausbildung vorzeitig beendet.

Nach einem erfolgreichen Anerkennungsverfahren dürfe er als Arzt mit Berufserlaubnis bis zu zwei Jahre unter Aufsicht eines approbierten Arztes arbeiten. Dank dieser Erlaubnis werde ihm die........

© Südkurier