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CSU erteilt in Rentendebatte Ordnungsruf an CDU-Ministerpräsidenten

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31.07.2026

Gerade erst hat CDU-Chef Friedrich Merz die schwieriger als gedachte Kabinettsumbildung abgeschlossen, da steht ihm neuer Ärger in der eigenen Partei ins Haus. Die Ministerpräsidenten Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts attackieren vor den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland die fein austarierten Pläne zur Rentenreform. Die drei CDU-Politiker Mario Voigt, Michael Kretschmer und Sven Schulze verlangen den Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, die gemeinhin als Rente mit 63 bezeichnet wird, obwohl sie mittlerweile beinahe eine Rente mit 65 ist.

Dafür fangen sie sich nun eine Mahnung der bayerischen Schwesterpartei CSU ein. „Diese Reform verfolgt ein klares Ziel: Wir wollen die Rente verlässlich und generationengerecht ausgestalten. Dafür braucht es tragfähige Kompromisse von jeder Seite“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann unserer Redaktion. Wenn diese Chance verpasst werde, „hinterlassen wir der jungen Generation leere Sozialkassen und enorme Verpflichtungen“.

Ein für Friedrich Merz doppelt misslicher Vorstoß

Voigt, Kretschmer und Schulze sind nicht nur die Regierungschefs ihrer Bundesländer, sondern auch die jeweiligen Landesvorsitzenden der CDU. Ihr Wort........

© Südkurier