Bach im Münster: Ein Abend für Kenner und Gänsehaut für alle
Unter der Leitung von Bezirkskantor Severin Zöhrer bot das Vocalconsort Bad Säckingen zusammen mit vier Solisten und dem Kantatenensemble aus Stuttgart am Samstagabend im Rahmen der Münsterkonzerte in Bad Säckingen ein Erlebnis für Kenner und Genießer.
In der Einladung stand zu lesen: „Der unerschöpfliche Reichtum von Bachs Kantaten hat Komponisten wie Mendelssohn tief inspiriert und prägt bis heute die Kirchenmusik.“ Geboten wurden den Zuhörerinnen und Zuhören im gut besetzten Mittelschiff des Münsters nicht nur Kantaten von Johann Sebastian Bach zu Beginn und am Ende des Konzertes, sondern auch Werke von Johannes Brahms, Heinrich Schütz und Felix Mendelssohn.
Solisten und Kantatenensemble Stuttgart: Virtuosität in der Münsterakustik
Das achtköpfige Stuttgarter Kantatenensemble bereicherte die Darbietungen. Das Ensemble bestand an diesem Abend aus Oboe, drei Violinen, Cello, Kontrabass, kleiner Orgel und Trompete.
Die gute Akustik des Münsters unterstrich das Können und die Virtuosität der Solistinnen und Solisten bei deren Arien und Rezitativen in den Stücken von Johann Sebastian Bach. Die Besetzung diesem Abend waren für den Sopran Marie Hänsel; die in Karlsruhe, Dresden und Hannover studierte. Die Alt-Stimme sang Julia Poste, sie stammt aus Waldshut und studierte in Freiburg. Der Tenor Luis Denzel stammt aus Heilbronn und studierte in Freiburg und der Bass war mit Benedikt Heissinger besetzt, gebürtig aus München, er studierte in Freiburg.
Das 27-köpfige Vocalconsort überzeugte mit klaren und, wo erforderlich, kräftigen Stimmen sowie Stabilität bei den schwierigsten Passagen.
Von Brahms und Schütz bis Mendelssohn: Romantische Wärme zwischen Barockklängen
Die gut einstündige Darbietung im Münster umfasste die Stücke „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ von Johann Sebastian Bach, welche mit Chor, Tenor, Bass und Alt ausgearbeitet wurde. Johannes Brahms „Geistliches Lied“ wurde klangvoll vom Vocalconsort gesungen. Die Stücke von Heinrich Schütz „Herr, auf Dich traue ich“ und „Unser keiner lebet ihm selber“ wurde vom Vocalconsort nach Aufstellungsänderung der Sängerinnen und Sänger fünfstimmig vorgetragen. „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohn erklang in einer neuen, fein instrumentierten Kammerfassung. Die zweiteilige, gesamthaft elf Elemente umfassende Kantate von Johann Sebastian Bach „Wachet! Betet! Betet! Wachet!“ wurde von Chor, Orchester und mit Arien wie auch Rezitativen von Sopran, Alt, Bass und Tenor vorgetragen.
Mit anhaltendem Applaus der Zuhörerinnen und Zuhörer im Münster dankten diese den Musikerinnen und Musikern für die hochwertige Darbietung des Abends.
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