Bundeskabinett will Nachrichtendiensten stärken – Kritik von FDP-Chef Kubicki
Die deutschen Nachrichtendienste sollen deutlich erweiterte Befugnisse für die Aufklärung von Terrorismus, Extremismus und geheimdienstlichen Aktivitäten anderer Staaten erhalten. Dazu gehört erstmals die Möglichkeit in klar begrenzten Fällen aktiv einzugreifen – zum Beispiel, indem der Bundesnachrichtendienst (BND) die IT-Infrastruktur einer fremden Macht während einer laufenden Cyber- oder Desinformationsattacke auf Deutschland manipuliert. Ein entsprechender Gesetzentwurf will das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen.
Kritik an dem Vorhaben kommt aus der FDP. Deren Chef Wolfgang Kubicki sagt unserer Redaktion: „Was Dobrindt vorhat, ist ein historischer Tabubruch.“ Alles, was man sich bei der Union an Eingriffsbefugnissen ohne allzu lästige rechtliche........
