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2,9 Millionen arme Kinder betroffen: Grüne warnen Regierung vor geplanter Kürzung

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08.07.2026

Die Bundesregierung will eine Sozialleistung für arme Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene streichen, die 25 Euro pro Monat ausmacht. Es geht um den sogenannten Kindersofortzuschlag, der 2022 von der damaligen Ampel-Bundesregierung als erster Schritt der geplanten, aber letztlich gescheiterten Kindergrundsicherung eingeführt worden war. Laut einem im Bundeskabinett auf den Weg gebrachten Gesetz soll der Zuschlag entfallen, um 450 Millionen Euro einzusparen. Die Grünen-Politikerin Lisa Paus kritisiert das Vorhaben von Union und SPD gegenüber unserer Redaktion scharf: „Ein Land, das für Steuersenkungen bei Unternehmen Milliarden findet und große Erbschaften weitgehend verschont, aber die 25 Euro beim ärmsten Kind zusammenstreicht, hat sich entschieden. Nur eben gegen die Kinder. Für 2,9 Millionen Kinder in Armut ist das keine Zahl im Haushalt, sondern die Winterjacke, der Schulausflug, ein Paar passende Schuhe.“

Nachhall eines........

© Südkurier