Flughafen Frankfurt: Lufthansa-Jumbo überrascht mit ungewöhnlichem Flugmanöver
Ein Lufthansa-Jumbo hat am Frankfurter Flughafen für einen besonderen Moment gesorgt. Kurz vor der Landung setzte die Boeing nicht auf – stattdessen schwebte das Flugzeug nur wenige Meter über der Landebahn und startete anschließend wieder durch. Das spektakuläre Manöver sorgte bei Luftfahrtfans für Begeisterung, doch was steckte dahinter?
Flughafen Frankfurt: Lufthansa-Jumbo überrascht mit ungewöhnlichem Flugmanöver
In sozialen Netzwerken verbreitete sich ein Video des Überflugs schnell. In den Kommentaren schwärmten Nutzer von einem „majestätischen“ Anblick oder nannten die Maschine eine „wunderschöne Königin der Lüfte“. Andere lobten vor allem das auffällige Design der Boeing.
Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Boeing 747-8 der Lufthansa mit der Registrierung D-ABYN. Die Maschine gehört zu einer besonderen Jubiläumsflotte der Airline. Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im Jahr 2026 hat Lufthansa mehrere Flugzeugtypen mit einer speziellen Sonderlackierung versehen. Das Design zeigt den ikonischen Kranich der Fluggesellschaft über den gesamten Rumpf verteilt sowie die Jahreszahlen „1926 | 2026“, heißt es auf flightradar24.com.
Die Boeing 747-8 ist eines der bekanntesten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte. Mit ihrem markanten Oberdeck gilt sie als eine der größten Ikonen des zivilen Flugverkehrs und wird laut AeroReport häufig als „Königin der Lüfte“ bezeichnet.
Übrigens: Der Flughafen Frankfurt ist der größte Airport Deutschlands. Auch im weltweiten Ranking der größten Flughäfen findet er seinen Platz.
Was steckt hinter dem Flugmanöver der Boeing?
Das Manöver am Flughafen wird in der Luftfahrt übrigens als „Low Approach“ bezeichnet. Dabei fliegt ein Flugzeug den Landeanflug vollständig, setzt jedoch nicht auf der Landebahn auf. Stattdessen bleibt die Maschine wenige Meter über der Piste und startet anschließend wieder durch, erklärt der Verband der Allgemeinen Luftfahrt e.V. Solche Anflüge können beispielsweise zu Trainingszwecken durchgeführt werden oder bei besonderen Anlässen – etwa zur Präsentation eines Flugzeugs – geplant sein. Laut Luftfahrtexperten gelten Übungsanflüge ohne Landung als normaler Bestandteil des Flugbetriebs an Flughäfen und sind grundsätzlich zulässig.
Die Boeing 747 revolutionierte die zivile Luftfahrt. Als sie 1970 in den Passagierdienst ging, konnte sie deutlich mehr Menschen transportieren als frühere Flugzeuge. Während ältere Jets rund 180 Passagiere beförderten, bot der Jumbo plötzlich Platz für mehrere Hundert Fluggäste – ein Meilenstein, der Flugreisen erstmals für breite Bevölkerungsschichten erschwinglicher machte.
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