„Ich finde es ganz normal, dass sie sich siezen“: Das sagt Günther Oettinger über Hagel und Özdemir
Herr Oettinger, ab Dienstag wird verhandelt zwischen Grünen und CDU, etwas mehr als zwei Wochen nach der Wahl. Das kommt einem lange vor, oder ist das normal?
GÜNTHER OETTINGER: Dass man mal zwei Wochen das Wahlergebnis analysiert und Folgerungen zieht und sich dann auf Sondierungen vorbereitet, halte ich für völlig normal. Es kommt ja hinzu: Die CDU-Fraktion ist deutlich gewachsen und hat viele neue Abgeordnete. Die zu integrieren durch die Fraktionsführung, ist auch eine wichtige Aufgabe. Erst dann kann man mit einem möglichen Partner, also mit den Grünen, Sondierungen aufnehmen. Ich finde, es ist jetzt an der Zeit, aber es ist durchaus vertretbar, dass die zwei Wochen so genutzt worden sind. Bis Mitte Mai sind ja noch zahlreiche Wochen vor uns, in denen dann nach Sondierungen Verhandlungen möglich sind. Ich rate da zu völliger Gelassenheit, zumal Baden-Württemberg ja eine Regierung hat, die operativ im Amt ist.
Die CDU hat sich ja davor vergrätzt gezeigt wegen des Rehaugen-Videos. Da hieß es, eine Entschuldigung von den Grünen würde nicht reichen. War das Taktik oder war man wirklich so tief getroffen?
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