Neubau am Bodensee-Ufer: Warum die Stadt nach mehr als 100 Jahren eine neue Hafenmole bauen will
Seit 1911/1912 schützt die Mole die kleinen Boote in dem malerischen Gondelhafen in der Innenstadt vor Wind und Wellen. Doch der Zahn der Zeit nagt an dem Bauwerk. Seit fünf Jahren geht hier kein Spaziergänger mehr entlang, die Mole ist wegen Baufälligkeit gesperrt. Der Zugang am westlichen Ende ist mit einem Gitterzaun verbarrikadiert. Ein Verbotsschild warnt davor, sich aufs provisorische Holzgeländer zu setzen: Absturzgefahr. Schaut man sich die Mole genauer an, entdeckt man Risse und ausgebrochene Stellen in dem Bauwerk.
Neues Stadtentree vom See her
Seit etlichen Jahren ist klar: Mit der Mole muss etwas geschehen. Nun ist klar, in welche Richtung das gehen wird. Der Gondelhafen mit einem neu gestalteten Uferpark bis zum Yachthafen mit Freitreppe, Musikmuschel und Beach-Club soll das Gesicht der Stadt positiv verändern, von einem neuen Bodensee-Stadtentree ist die Rede. Das ist jedenfalls der Ton, der im Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt am Dienstag gesetzt wurde. Damit kommt etwas in Gang, das schon vor zehn Jahren unter Andreas Brand, dem Vorgänger von Oberbürgermeister Simon Blümcke, starten sollte, aber bislang nicht umgesetzt worden ist.
Das Vorhaben ist der Auftakt für eine umfassende........
