Messerangriff von Winterthur: Relativieren hilft nicht gegen SVP-Initiativen
Ort des Grauens: Ein Polizeiauto am Bahnhof Winterthur nach dem Messerangriff auf drei Personen.
Nach islamistischen Gewalttaten folgt fast reflexartig derselbe Dreiklang: Die Schweiz sei sicher, man dürfe keine voreiligen Schlüsse ziehen, es handle sich um einen Einzelfall.
So war es auch nach der Messerattacke von Winterthur, bei der ein vorbestrafter 31-jähriger Islamist drei Personen verletzt hat. Extremismusforscher Dirk Baier beschwichtigte auf Radio SRF: «Die Schweiz ist sicher, die Behörden machen einen guten Job.»
Der Reflex, die Bedeutung einzelner Taten herunterzuspielen, ist fragwürdig. Irritierend ist auch, wie schnell der Zürcher........
