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Nahostkonflikt wird zur Belastung: Der Streit, den sich die Linke nicht leisten kann

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10.04.2026

Nahostkonflikt wird zur Belastung Der Streit, den sich die Linke nicht leisten kann

Analyse | Berlin · In den vergangenen Monaten lief es für die Linke wie am Schnürchen. Doch innerparteiliche Auseinandersetzungen drohen der Partei im Wahljahr zunehmend zu schaden – und könnten auch darüber hinaus Folgen haben.

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Linken-Chefs van Aken und Schwerdtner: „Mit Anträgen, die die Grundfesten unserer Partei in Frage stellen, kann es keine Kompromisse geben.“

Als der Streit in der Linken wieder einmal eskalierte, wurden zwei Partei-Urgesteine deutlich. Es sei nötig, „diesen schädlichen Kurs der Selbstbeschäftigung zu stoppen und uns um unsere wahre Aufgabe zu kümmern“, schrieben die Linken-Politiker Dietmar Bartsch und Gregor Gysi in einem gemeinsamen Appell.

Die Zeilen klingen aktuell – tatsächlich sind sie fast auf den Tag genau drei Jahre alt. In der Zwischenzeit ist viel passiert: Die Linke wäre fast von der politischen Landkarte verschwunden, dann gelang ihr zur Überraschung vieler bei der Bundestagswahl 2025 ein furioses Comeback. Seitdem sehen Umfragen die Partei konstant um zehn Prozent. Es gäbe also viel Anlass zur Freude. Doch seit Neustem ist der Streit in der Linken zurück. Und mal wieder ist es der Nahostkonflikt, über den sich die Partei zerlegt.

Vorläufiger Höhepunkt der Eskalation war zuletzt ein öffentlich gewordenes Schreiben der........

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