„Er schätzt die Lage falsch ein“ : Schon an Tag eins nach der Wahl setzt Schwesig den Ton Richtung Kanzler
„Er schätzt die Lage falsch ein“ Schon an Tag eins nach der Wahl setzt Schwesig den Ton Richtung Kanzler
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (r.) am Montag nach der Wahl im Willy-Brandt-Haus in Berlin – begleitet von den Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil.
Analyse | Berlin · Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin ist eine fulminante Aufholjagd im Duell mit der AfD gelungen, entgegen aller SPD-Trends. Schwesigs Wort hat nun noch mehr Gewicht in der Partei. Sie nutzt es für Kritik an Merz und den Reformen. Wie reagiert die SPD-Spitze?
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Die strahlende Gallionsfigur der Sozialdemokraten tritt am Tag nach der Wahl so auf wie an den Hunderten Wahlkampftagen in Mecklenburg-Vorpommern zuvor auch. Roter Hosenanzug, weiße Sneaker, auf denen SPD steht. Manuela Schwesig lächelt, Rücken gerade, Blick nach vorn gerichtet. Sie ist eine Heldin, ein Erfolgsmodell inmitten düsterer Zeiten für ihre Partei – und das weiß sie auch.
Am Sonntag landete sie mit der SPD nur knapp hinter der AfD, die über Monate hinweg die Umfragen dominiert hatte. Regierungsaussichten hat die Rechtsaußenpartei nicht, Schwesig wird auch als Zweitplatzierte weiter als Ministerpräsidentin im Amt bleiben können. Sie hat gezeigt, dass die SPD Menschen noch überzeugen kann. Sogar in Ostdeutschland.
Und das lässt........
