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SPD-Spitze nach dem Wahldesaster: Was Klingbeil und Bas bleibt, ist die Flucht nach vorn

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23.03.2026

SPD-Spitze nach dem Wahldesaster Was Klingbeil und Bas bleibt, ist die Flucht nach vorn

Analyse | Berlin · Rücktritte lehnen Lars Klingbeil und Bärbel Bas ab, Alternativen für den Parteivorsitz zwängen sich ohnehin nicht auf. Doch wie will man die tiefe Parteikrise bewältigen? Die Sozialdemokraten setzen auf Inhalte statt Nabelschau – kann das gelingen?

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Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) geben nach den Gremiensitzungen ihrer Partei im Willy-Brandt-Haus ein Pressestatement.

Alexander Schweitzer ist am Morgen nach dem Desaster in Rheinland-Pfalz geblieben. Eine geplante Pressekonferenz wurde kurzfristig auf ein Statement der beiden Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil heruntergedampft. Die Bilder mit dem obligatorischen Blumenstrauß von der Parteispitze fallen aus. Eiszeit zwischen dem Wahlverlierer aus Mainz und der SPD-Führung in Berlin. Man übernimmt im Bund die Hauptverantwortung für die herbe SPD-Niederlage bei der zweiten Landtagswahl des Jahres.

Schon in Baden-Württemberg hatte es ein Scherbengericht gegeben. 5,5 Prozent für die SPD waren das schlechteste Ergebnis für die Sozialdemokraten jemals bei einer Landtagswahl. Auch in Rheinland-Pfalz erreichte die Partei mit 25,9 Prozent ihr historisch schlechtestes Landesergebnis und muss nach 35 Jahren die Staatskanzlei abgeben. Und bundesweit dümpelt die SPD........

© RP Online