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Rotschimmelkäse

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07.07.2026

Eines muss man der SPÖ lassen: Sie geht ihren Weg unbeirrt weiter. Der führt zwar in die mittlerweile nicht mehr völlig unverdiente Bedeutungslosigkeit – aber das wenigstens konsequent. Die Bundespartei hantelt sich geschickt von einem historischen Umfrage-Tiefststand zum nächsten, mittlerweile reden wir da von 17 Prozent. Das geht gerade noch als Mittelpartei durch, vor allem, wenn man bedenkt, dass andere europäische Chorsänger der Internationalen schon einige Schritte weiter sind beim von jeglicher Selbsterkenntnis unangekränkelten Marsch in den Untergang – die deutschen Sozialdemokraten etwa grundeln bei 12 Prozent herum, Tendenz weiter fallend. Aber die Zeichen an der Wand haben auch für die SPÖ mittlerweile die Größe einer „Bild“-Schlagzeile, sollten also durchaus zu entziffern sein – wenn, ja wenn dabei nicht immer die Ideologie dazwischenkäme, die die rote Fähigkeit zum Buchstabieren leider mittelschwer beeinträchtigt. Das sozialdemokratische Elend manifestiert sich also quasi nicht nur in der traumwandlerisch sicheren Beherrschung von Excel, sondern schon eine Microsoft-Stufe tiefer: bei Word.

In der Woche nach der Wahl in der immerhin........

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