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Die zehn Probleme der Fußball-WM

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01.04.2026

1. Das Statutenproblem: Der Weltfußballverband FIFA schreibt sich und allen Mitgliedern Frieden und Antidiskriminierung hochoffiziell als politische Ziele vor. Eine globale Verhinderung von Kriegen durch den Fußball ist unmöglich. Das sollte aber nicht umgekehrt zum „Is ma wurscht!“-Nichtstun und einer Anbiederung mit Kriegsherren führen.

2. Das Opportunismusproblem: Die letzten beiden Weltmeisterschaften fanden in den Diktaturen Russland und Katar statt. FIFA-Präsident Gianni Infantino, Träger des russischen Freundschaftsordens, verkündete, in Russland verliebt zu sein, und fühlte sich beim Kriegsführer Wladimir Putin – der Überfall auf die Krim war 2014 – „wie ein Kind im Bonbongeschäft“. Kritiker des Scheichtums Katar beschimpfte Infantino von seinem dortigen Wohnsitz aus.

3. Das Verlogenheitsproblem: Besagter Infantino übergab bei der WM-Auslosung an Donald Trump einen Friedenspreis. Nach Kriterien, die kein europäisches Mitglied der FIFA – oder sonst irgendwer – je erfahren hat. Von einer Jury, die es mutmaßlich nicht gegeben hat, weil niemand auch nur ein einziges Jurymitglied kennt oder von einem solchen........

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