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Trumps Feldzug gegen den Iran könnte die perverseste aller Lehren festschreiben

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20.04.2026

Die gefährlichste Lehre aus Donald Trumps Iran-Krieg kann heute schon gezogen werden. Wer keine Atombombe hat, bleibt verwundbar. Wer eine besitzt, wird von den etablierten Nuklearmächten geschont. Das könnte das atomare Wettrennen enorm beschleunigen.

Kriegskritiker in Washington sagen, dass Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu den Iran nicht am nuklearen Durchbruch hindern wollen, weil Teheran kurz davor gewesen sei, atomare Sprengköpfe auf Träger-Raketen zu setzen. Sie wollten verhindern, dass ein Iran entsteht, gegen den sich nicht mehr konventionell Krieg führen lässt, wenn er erst die Bombe besitzt.

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USA setzen bei Atommächten auf Abschreckung statt Regimewechsel

Der Blick auf andere Fälle stützt diese Logik. Gegen Russland und China, beide Atomwaffen-Staaten, setzt Washington trotz aller Konkurrenz/Feindschaft auf Abschreckung, Eindämmung, Koexistenz.

Selbst im Fall Nordkoreas, einer hochgerüsteten Diktatur mit nuklearer Bewaffnung und despotisch-erratischer Führung, lautet die amerikanische Stoßrichtung nicht Regimewechsel, sondern Schadensbegrenzung. Der Grund ist schlicht: Die Kosten einer Entwaffnung wären unkalkulierbar........

© NRZ