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Stefan Evers: Mit Homonationalismus ins Rathaus

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17.07.2026

Mit Stefan Evers (CDU) als Bürgermeister würde im September tatsächlich etwas frischer Wind ins Berliner Rathaus einziehen. Nicht aber, was seine Politik angehen wird, denn da ist er ganz auf Linie des aktuellen Senats: mehr Polizei, Bebauung des Tempelhofer Felds, pro-Zwangsarbeit, Sozialabbau, Kürzungspolitik, bedingungslose Unterstützung Israels trotz Kriegsverbrechen, Law-and-Order-Rethorik und Auto-first-Politik. Als Finanzsenator auch Teil des aktuellen Fördermittelskandal-Senats, wird man in Sachen Korruptionsbekämpfung wohl ebenfalls nicht allzuviel von ihm erwarten können.

Neu aber ist, dass er für die Weiterführung des Wegnerschen Autoritarismus und der Selbstprovinzialisierung Berlins unter seiner potenziellen Regentschaft mit einer neuen Waffe ins Rathaus ziehen könnte, auf die Wegner nicht setzen konnte: Homonationalismus. Das ist eine politische Strategie, bei der die Rechte für queere Menschen (also zum Beispiel schwule, lesbische oder trans Personen) instrumentalisiert werden, um gegen bestimmte Gruppen – häufig Migrant*innen oder Muslime – Stimmung zu machen. Homophobie wird dabei vor allem als Problem anderer Kulturen dargestellt, während die eigene Gesellschaft als weitgehend unproblematisch inszeniert wird.

Dass diese Strategie Teil von Evers Politik werden........

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