menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Sexismus wie 1993: Was Céline Amaudruz mit Christiane Brunner verbindet

32 0
19.10.2026

Sexismus wie 1993: Was Céline Amaudruz mit Christiane Brunner verbindet

Reich sein gilt in der SVP plötzlich als suspekt, was bei Männern als Führungsstärke durchgeht, ist bei Céline Amaudruz diktatorisch – und «Weltwoche»-Herausgeber Roger Köppel spricht über ihr Aussehen. Herzlich willkommen bei den Bundesratswahlen 2026.

Muss sich viel gefallen lassen: SVP-Vizepräsidentin und Nationalrätin Celine Amaudruz.

Es ist eine ungeschriebene Regel bei Bundesratswahlen: Wer seinen Kopf zuerst rausstreckt, erhält besonders viel aufs Dach. Tatsächlich bläst der Genfer SVP-Nationalrätin Céline Amaudruz ein harter Wind entgegen. Am Donnerstag hat sie ihre Kandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin bekannt gegeben. Die Schlagzeilen sind wenig schmeichelhaft. «Genferin, Bankerin, Bundesrätin?», fragte die «NZZ am Sonntag». Die «SonntagsZeitung» rechnete vor, dass Amaudruz mit ihren Nebenämtern 380'000 Franken verdient. Und der «SonntagsBlick» erinnerte an ihre Promillefahrt.

Natürlich ist es richtig, die Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundesrat genau unter die Lupe zu nehmen. Sie ist zwar seit 15 Jahren im Nationalrat, sitzt in zwei sehr gewichtigen Kommissionen (Wirtschaft- und Gesundheitskommission) und ist seit zehn Jahren Vizepräsidentin der SVP Schweiz. Dennoch fällt es schwer, Amaudruz mit einem gewichtigen politischen Geschäft in Verbindung zu bringen.

Diese Zeitung wiederum schrieb, dass Céline Amaudruz........

© Luzerner Zeitung