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Wohnungslosigkeit in München: Wer arm ist, wird abgeschoben!

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23.02.2026

Wohnungslosigkeit in München: Wer arm ist, wird abgeschoben!

Stadtratsmitglied Manuel Pretzl veröffentlichte auf seinem Instagram-Kanal ein Video, in dem er gegen Bettler:innen aus Osteuropa hetzt und verlangt, dass diese aus Deutschland abgeschoben werden müssen.

Die Debatte um das Münchner Stadtbild wird erneut aufgegriffen. Stadtratsmitglied Manuel Pretzl von der CSU geht nun in München auf die Suche nach sogenannten “Bettelbanden”, die seines Erachtens das Münchner Stadtbild stören. 

Dafür begibt er sich an den Königsplatz, einen geschichtsträchtigen Ort im Herzen Münchens. 

Hier möchte Herr Pretzl nun das Problem der osteuropäischen Obdachlosen angehen und “Bettler” ausweisen, die seiner Auffassung nach gegen die EU-Freizügigkeit verstoßen, da sie keine Krankenversicherung haben und nicht über Wohnraum verfügen. Laut Gesetz dürfen sich EU-Bürger:innen allerdings sechs Monate in anderen EU-Ländern aufhalten, mit dem Zweck der Arbeitssuche. 

Zudem würden mafiöse Strukturen die Bettler:innen daran hindern, dass sie in städtischen Unterkünften untergebracht werden. Dass die Stadt München die EU-Bürgerinnen nicht im städtischen Unterbringungssystem beherbergt, da diese Menschen nicht leistungsberechtigt sind, wird nicht erwähnt. Der einzige Ort, an dem die Menschen schlafen können, ist der sogenannte Übernachtungsschutz, weit draußen im Gewerbegebiet, wo sie das Stadtbild Münchens nicht stören. Hinzu kommt, dass genau dort nun der Rotstift angesetzt wird, denn wie bundesweit, so wird auch in München an der Migrationshilfe gekürzt. 

Pretzl instrumentalisiert hier das........

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