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München Hauptbahnhof: Mehr Polizei, weniger Sicherheit

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16.02.2026

München Hauptbahnhof: Mehr Polizei, weniger Sicherheit

Die Stadt München will die Sicherheit am und um den Münchner Hauptbahnhof durch eine Ausweitung der Polizeipräsenz, mehr Kommunaler Außendienst und weitere Maßnahmen erhöhen und startet ein Pilotprojekt in der Goethestraße. Aber um wessen Sicherheit geht es der Stadt dabei eigentlich? Wir sind ein Erzieher und eine Sozialarbeiterin und berichten von unseren Erfahrungen.

Schon im letzten Jahr hat  die Stadt München auf Initiative des Oberbürgermeisters Reiter (SPD) die “Taskforce Bahnhofsviertel” gestartet, um den Alten Botanischen Garten am Hauptbahnhof “sicherer und sauberer” zu machen. 

Die Taskforce Bahnhofsviertel bediente sich massiver Polizeirepression, Videoüberwachung, Einführung eines Alkohol- und Cannabis-Verbots, sowie eines Waffenverbots. Damit wurden für die Stadt unliebsame Gruppen aus dem Alten Botanischen Garten verdrängt. Da diese Maßnahmen so erfolgreich waren, soll die Task Force Bahnhofsviertel nun auch im Südlichen Bahnhofsviertel (Goethestraße, Schillerstraße, Landwehrstraße) für mehr Sicherheit sorgen. Hierfür sind verschiedene Maßnahmen geplant, unter anderem sogenannte Schwerpunkteinsätze der Polizei, bei der massiv und repressiv ohne Anlass durch Pozeihundertschaften kontrolliert wird, sowie ein Ausbau der Präsenz des Kommunalen Außendienstes, der eng mit der Polizei zusammenarbeitet. Eine Maßnahme, die bereits umgesetzt wurde, ist die Überwachung durch Videokameras. Neu ist außerdem, dass auch die Mitarbeitenden der Deutschen Bahn (Bahnsicherheit) sowie die U-Bahnwache enger mit der Polizei kooperieren und gemeinsame Streifen geplant sind. Ganz klar ist, dass die Personengruppen gegen die vorgegangen werden sollen,  junge geflüchtete Personen, wohnungslose Personen, sowie suchtmittelkonsumierende Personen sind, die sich vermehrt im Bahnhofsviertel aufhalten. Doch die SPD setzt nicht nur auf repressive Maßnahmen, sondern startet mit dem neuen Pilotprojekt in der Goethestraße auch eine positive Verdrängung unerwünschter Personengruppen und möchte das Bahnhofsviertel aufwerten. Durch Kunstprojekte, Schanigärten und Straßenfeste soll das Viertel lebenswerter gemacht werden, ein durchaus lobenswertes Vorhaben, welches aber auch die Verdrängung der oben genannten stigmatisierten Personenkreise zum Ziel hat. Ähnliche........

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