Rentenkommission: Arbeiten bis 70?
Rentenkommission: Arbeiten bis 70?
Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission für die „Reformierung“ des Rentensystems diskutiert über die Erhöhung des Eintrittsalters auf 70.
Dass führende Regierungspolitiker:innen der arbeitenden Bevölkerung an den Kragen wollen, ist kein Geheimnis. Besonders hoch im Kurs steht die Forderung nach längerer Lebensarbeitszeit. Dieses Vorhaben könnte bald konkret werden: Laut Berichten der Bild wird die Rentenkommission auf ihrem nächsten Treffen am 23. Februar über eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf bis zu 70 Jahre diskutieren. Die aus Politiker:innen, Wirtschaftswissenschaftler:innen und hochrangigen Beamten bestehende Kommission hat im Januar dieses Jahres ihre Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, bis Mitte des Jahres Vorschläge für eine „grundlegende Reform“ der Altersversorgung zu erarbeiten. Um die Bedürfnisse der arbeitenden Mehrheit und einen Plan zur Bekämpfung der grassierenden Altersarmut geht es dabei freilich nicht, Vorrang wird vielmehr den Profitinteressen der kriselnden Unternehmen eingeräumt.
Wirtschaftsministerin und Energielobbyistin Katherina Reiche (CDU) ließ bereits im vergangenen Sommer verlautbaren, es „sei nicht tragbar, dass wir........
