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Der Angriff auf den CSD in Berlin ist eine Folge des Rechtsrucks

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27.07.2026

Der Angriff auf den CSD in Berlin ist eine Folge des Rechtsrucks 

Beim gestrigen Christopher Street Day in Berlin wurde bei einem Angriff ein Mensch getötet und fast 30 Menschen verletzt. Wir sind in Gedanken bei allen Betroffenen und wir sind uns sicher: Wir gedenken, indem wir weiter unbeirrt für queere Befreiung kämpfen.

Kaum einen Tag später sind die Nachrichtenmeldungen schon geflutet mit Spekulationen über den mutmaßlichen Täter und das Motiv. Was dabei aber ausgelassen wird, ist der größere politische Kontext, in dem dieser Angriff passieren konnte. Zunächst wollen wir voranstellen, dass Angriffe auf CSDs und queeres Leben nicht erst diesen Samstag in Berlin begonnen haben, sondern in den letzten Jahren in ganz Deutschland stark zugenommen haben.

Der Angriff ist eine Folge des Rechtsrucks

In den letzten Monaten zeigte die konservative Kürzungspolitik der Bundesregierung von CDU und SPD wieder wirkungsstark, wie viel ihnen gemeinschaftlicher Zusammenhalt und Unterstützung von marginalisierten Gruppen wert ist. Denn Menschen, die sich aufgrund von alltäglichen Anfeindungen und Gewalterfahrungen Schutzräume schaffen wollen, sind von Sozialkürzung so stark betroffen, dass diese Kürzungen einem politischen Angriff gleichkommen. Auch auf der anderen Seite tragen die Kürzungen im Bildungswesen dazu bei, dass rechte Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen in Schulen viel schlechter erkannt und aufgearbeitet werden kann. 

Dazu forderte die AfD 2024 in ihren Wahlprogrammen, Sexualpädagogik und die Thematisierung von queerem Leben in Kitas zu verbieten. Damit treibt sie ganz klar den queerfeindlichen Rechtsruck mit ihrer Hetze täglich an. Zum Rechtsruck gehört auch, dass der Staat immer autoritärer wird: Angefangen mit dem vom........

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