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Trüber Lichtblick

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19.07.2026

Käme es auf Worte an, man könnte in Großbritannien für die nächste Zeit womöglich ein wenig Hoffnung schöpfen. So offene Kritik am Neoliberalismus, wie Andy Burnham sie am Freitag nach seiner Wahl zum Labour-Vorsitzenden und vor seiner Wahl zum Premierminister an diesem Montag äußerte, hat man aus der Labour-Spitze nicht mehr gehört, seit Jeremy Corbyn gestürzt und aus der Partei gemobbt wurde. Seit den 1980er Jahren sei die politische Macht zentralisiert, die wirtschaftliche Macht aber privatisiert worden, konstatierte Burnham. Lebensnotwendige Dinge wie Wohnraum, die Versorgung mit Wasser und Energie, auch der öffentliche Transport seien ausverkauft worden – das habe die Lebenshaltung übel verteuert, die große Mehrheit der Bevölkerung ärmer, einige wenige viel reicher werden lassen. Wohlstand und Macht seien nun in nur wenigen Händen konzentriert. Kein Wunder, dass sich Unzufriedenheit breit mache. Burnham kündigte an, er wolle dafür sorgen, dass der Staat die........

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