Infantino des Tages: Infantino
Irgendwann musste er die infrarote Linie überschreiten. Wie Kleinkinder pflegen, hatte Infantino – der Name ist Programm – Streich an Streich gereiht seit seinem Amtsantritt 2016. Der Plan, Vermarktungsrechte der FIFA im Wert von 4,2 Milliarden US-Dollar an private Investoren zu verkaufen, war den kontinentalen Verbänden, die bis dato alles mitgemacht hatten, dann doch zuviel. Vorwerfen kann man ihm den Vorstoß eigentlich nicht. Einer Strafe sollte wenigstens eine Art Warnung vorausgehen. Nachdem mit UEFA und CONCACAF die zwei mächtigsten Verbände bereits ihren Boykott angekündigt hatten, zog der asiatische AFC am Freitag nach. Damit hat Infantino nun auch numerisch die........
