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Vier Tote in 24 Stunden

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03. Juli 2026 – 18. Tamus 5786

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Vier Tote in 24 Stunden

Nur 12 Prozent aufgeklärt: Israels arabische Gemeinde sieht sich einer immer weiter eskalierenden Welle der Gewalt gegenüber

In nur 24 Stunden starben vier weitere Menschen durch Gewalt. Die Serie der tödlichen Kriminalität in der arabischen Gemeinde Israels eskaliert immer weiter. Die Zahl der in dieser Woche Getöteten stieg damit auf neun. Unter den jüngsten Opfern befinden sich ein 18-jähriger Junge aus Haifa und ein 30-Jähriger aus der nordisraelischen Stadt Reineh. Beide wurden bei kriminellen Vorfällen erschossen, die laut Polizei keinen Bezug zum Terrorismus hatten.

Kurz nach Mitternacht am Donnerstag wurde der 18-jährige christliche Araber Jonathan Houri in Haifa erschossen. Zwei weitere Männer wurden dabei schwer und ein weiterer leicht verletzt. Stunden zuvor waren landesweit drei weitere Menschen getötet worden: ein Mann in Shfaram, ein weiterer in Haifa und Rabbi Amos Guetta in Netanja, der mutmaßlich von einem seiner Schüler ermordet wurde. Die Polizei hat bisher nur im Fall der Messerattacke in Netanja einen Verdächtigen festgenommen.

Die jüngsten Tötungen führen zu einer Eskalation, die sich in den letzten Jahren stetig verschärft hat. Laut der Abraham Initiative, die Gewaltverbrechen in der arabischen Gesellschaft dokumentiert, wurden im Jahr 2026 bisher 149 Mitglieder der arabischen Gemeinschaft getötet – mehr als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 wurden zwar weniger Menschen ermordet, dennoch war das vergangene Jahr mit 252 Opfern das tödlichste seit Beginn der Aufzeichnungen.

Rachefeldzügen zwischen kriminellen Organisationen und Familien

Viele der jüngsten Morde stehen vermutlich im Zusammenhang mit anhaltenden Fehden und Rachefeldzügen zwischen kriminellen Organisationen und Familien. Unter den Opfern vom Mittwoch war Ali Suwaed, ein 24-jähriger Busfahrer aus Shfaram, der Berichten zufolge in einem langjährigen Streit zwischen zwei Familien aus der Region geraten war. Ein weiteres Opfer, der........

© Juedische Allgemeine