»Sieg der Extreme«
22. September 2026 – 11. Tischri 5787
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Nach dem AfD-Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern wächst in Israel die Aufmerksamkeit für Deutschlands politische Verschiebung
Als »Sieg der Extreme« bezeichnet der israelische Journalist Dudi Kogan die Wahlergebnisse vom Sonntag nach dem Ende von Jom Kippur. In seinem Artikel in der rechtskonservativen Gratistageszeitung Israel Hayom fügt er hinzu, es sei ein »Zerfall der traditionellen Strukturen in Deutschland«. Die Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin und deren Folgen für Israel und jüdisches Leben werden auch in Israel von allen Seiten beleuchtet.
Die rechtsextreme »Alternative für Deutschland« erreichte 38,2 Prozent der Stimmen in Mecklenburg-Vorpommern und wurde damit erstmals stärkste Kraft in dem Bundesland. Zugleich scheiterte die CDU von Bundeskanzler Friedrich Merz mit 4,9 Prozent bei einer Landtagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde – ein Novum in der Geschichte der Partei.
In Israel schreibt man, Druck auf Merz größer als je zuvor
Besonders schwer wiege dabei die Niederlage der CDU. Kogan schreibt, der Druck auf Merz sei damit größer als je zuvor. Bereits nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen hatte Israel Hayom die politische Zukunft des Bundeskanzlers thematisiert.
Merz’ Zustimmungswerte seien auf einen historischen Tiefstand gefallen, während die AfD bundesweit weiter zulege und in der eigenen Partei Rücktrittsforderungen laut geworden seien, schrieb das Blatt nach der jüngsten Wahl. Zugleich verwies die Zeitung auf die schwierige wirtschaftliche Lage und die Unzufriedenheit mit den Reformen der Regierung, die mit zu diesem Ergebnis geführt hätten.
Die israelische Nachrichtenseite........
