Rabbinerkonferenz weist Kritik an deutschen Yad-Vashem-Standorten zurück
31. Mai 2026 – 15. Siwan 5786
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Internationale Holocaust Gedenkstätte
Rabbinerkonferenz weist Kritik an deutschen Yad-Vashem-Standorten zurück
Die geplanten Außenstellen von Yad Vashem in Deutschland stoßen auch auf Skepsis. Doch die Orthodoxe Rabbinerkonferenz warnt davor, die Arbeit der Gedenkstätte zum Gegenstand politischer Abrechnungen zu machen
31.05.2026 16:52 Uhr
Der Vorstand der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland weist die Kritik von Publizist Meron Mendel an den zwei geplanten Yad-Vashem-Bildungszentren in Leipzig und München zurück. Der jüdische Historiker und Direktor der Anne-Frank-Bildungsstätte in Frankfurt irrlichtere, wenn er seine Kritik an der aktuellen israelischen Politik auf dem Rücken der Schoah-Erinnerung austrage, heißt es in einer am Sonntag in München veröffentlichten Stellungnahme. »Das wird weder der historischen Verantwortung noch der Bedeutung von Yad Vashem gerecht.«
Mendel hatte der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« gesagt, die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem habe zwar große Verdienste, sei aber keine unabhängige Forschungseinrichtung, sondern der israelischen Regierung unterstellt. Derzeit seien in dieser Regierung rechtsradikale Politiker an der Macht: »Was bedeutet das für die Zukunft, wenn eine noch radikalere Regierung kommt?«
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