Deutsch-jüdischer Leuchtturm
16. Juni 2026 – 1. Tamus 5786
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Deutsch-jüdischer Leuchtturm
Die Berliner Studien zum Jüdischen Recht feiern ihr 30-jähriges Bestehen an der Humboldt-Universität
Einen Einblick in die Rechtstraditionen des Judentums gewähren: Mit diesem Ziel wurden die »Berliner Studien zum Jüdischen Recht« vom damaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden, Ignatz Bubis sel. A., dem früheren Arzt und Unternehmer Roman Skoblo sel. A. und dem Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Bernhard Schlink, gegründet. Das war 1996.
Am Montagabend wurde das 30-jährige Bestehen dieser Einrichtung begangen. Bei der Festveranstaltung im Balkonsaal der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin erinnerte sich der inzwischen 81-jährige Schlink an die Anfänge. Er würdigte das außergewöhnliche Engagement von Bubis und Skoblo und sprach von einem »Beitrag zur Stärkung der jüdischen wie der akademischen Kultur in Deutschland«.
Endlich wieder an seinem Platz
Das Interesse sei bei den Studentinnen und Studenten von Anfang an groß gewesen, denn auch sie hätten gespürt, dass ihnen etwas geboten wurde, »das in die deutsche akademische Kultur gehörte und endlich wieder seinen Platz gefunden hatte«. Von hier aus entwickelte sich das Angebot mit Vorlesungen und Seminaren. Besonders hob Bernhard Schlink die langjährige Lehrtätigkeit des amerikanischen Gastprofessors Rabbiner Tsvi Blanchard hervor.
Ergänzt wurde das Seminarprogramm durch die Hildesheimer Vorträge, zu denen gemeinsam mit dem Rabbinerseminar zu Berlin prominente Redner unter anderem aus Israel, den USA oder Großbritannien eingeladen werden. Inzwischen seien die Berliner Studien zu einem........
