Das Studium der Tora wird zum »Grundwert« des Staates
15. Juli 2026 – 1. Aw 5786
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Das Studium der Tora wird zum »Grundwert« des Staates
Ein neues Gesetz soll nach Einschätzung von Experten die rechtliche Grundlage schaffen, um Ausnahmen von der Wehrpflicht für ultraorthodoxe Männer dauerhaft abzusichern
15.07.2026 13:30 Uhr
Die Knesset hat am Montag mit 63 zu 52 Stimmen ein Grundgesetz verabschiedet, das das Studium der Tora zu einem »Grundwert« des jüdischen Volkes und Staates erklärt. Und das trotz heftigen Widerstands von Opposition, Rechtsfachleuten und Reservisten.
Generalstabschef Eyal Zamir nannte das Gesetz »unfassbar«. In einem Brandbrief warnte er, dass es den Anreiz biete, sich gar nicht zum Militärdienst zu melden, obwohl der Armee Tausende Soldaten fehlen.
Unter den Ultraorthodoxen aber auch unter Nationalreligiösen, die meist in der Armee dienen, stieß das Gesetz jedoch auch auf viel Zustimmung. Der Abgeordnete Moshe Salomon der Partei »religiöser Zionismus« sagte:»Das Torastudium ist eines der Fundamente, auf denen das jüdische Volk seit Jahrtausenden aufgebaut ist.«
Der Armee fehlen eigentlich Tausende Soldaten
Der Armee fehlen eigentlich Tausende Soldaten
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