Jüdisch, Queer, Selbstbewusst
20. Juli 2026 – 6. Aw 5786
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Jüdisch, Queer, Selbstbewusst
Der »Pride-Shabbat« des Vereins Keshet Deutschland zeigt auch in diesem Jahr wieder, dass jüdisches und queeres Leben zusammengehören
Auf dem Freigelände der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße sitzen die mehr als 150 Gäste, die am Freitagabend gekommen sind, um gemeinsam Schabbat zu feiern, eng an eng beieinander. Trotz aufziehender Gewitterwolken sind die aufgestellten Stühle und Bierbänke bis auf den letzten Platz besetzt.
Der Hof der Synagoge ist mit bunten Pride-Fahnen und blau-weißen Israelflaggen geschmückt. »Wir freuen uns sehr, dass der Pride-Schabbat schon zum siebten Mal in Folge stattfinden kann«, sagt Ariel Elbert Vorstandsmitglied des queer-jüdischen Vereins Keshet, der den heutigen Abend ausrichtet. »Wir planen bereits seit Anfang des Jahres und freuen uns riesig, dass wieder so viele Gäste gekommen sind.« Man dürfe nicht unterschätzen, wie viel ihrer Zeit alle Beteiligten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei Keshet opfern, fährt Elbert fort. »Da steckt unglaublich viel Herzblut, Vertrauen und Zusammenhalt drin. Ich bin wahnsinnig stolz, dass wir diese Tradition aufrechterhalten können. Das ist nicht selbstverständlich.«
Zur Selbstbehauptung in der Gegenwart gehört immer auch die Erinnerung an die Vergangenheit.
Zur Selbstbehauptung in der Gegenwart gehört immer auch die Erinnerung an die Vergangenheit.
Und die harte Arbeit zahlt sich aus. Der 29-jährige David erzählt beispielsweise, dass er vor dem heutigen Abend schon lange........
