»Ich wurde als Jüdin geboren«
14. September 2026 – 3. Tischri 5787
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»Ich wurde als Jüdin geboren«
Die amerikanische Sängerin reagiert auf Hass-Kommentare zu einem Repost
Pink zählt nicht unbedingt zu den Künstlern, die sich in den Sozialen Medien schnell aufregen. Aber selbst für die immer resolut und cool wirkende Musikerin scheint irgendwann das Maß voll zu sein. Und deshalb nutzte Alecia Beth Moore, wie Pink mit bürgerlichem Namen heißt, das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana, um sich ihrem Ärger über einen Repost mal Luft zu machen und ein paar Dinge sehr deutlich zu benennen.
»Ich habe mich eine Woche lang nicht öffentlich geäußert – was, wie ihr wisst, untypisch für mich ist«, so beginnt der Post von vergangenem Freitag. Es ging um Pinks Repost eines Instgram-Videos, der US-NGO »Stop_Antisemitism«, das einen Clip eines Macklemore-Auftritts enthielt und das mit diesem Kommentar versehen war: »Schrecklich, jüdische Fans kauften Tickets, um vergangenen Abend eigentlich Ed Sheeran in NJ singen zu hören, und nicht, um von Macklemores Anti-Israel-Propaganda überfallen zu werden. Stattdessen kam Macklemore mit Kufiya auf die Bühne, rief ›Free Palestine!‹, warf Israel fälschlicherweise einen Genozid vor und machte einen Mainstream-Event zu einem politischen Albtraum gegen den jüdischen Staat«.
Ich lasse mich lieber für das kritisieren, was ich tatsächlich gesagt habe.
Was dann folgte, waren laut Pink etliche Kommentare, auf die sie so reagierte, wie sie es eben tue, wenn sie verletzt sei, schreib sie: »Ich postete bissige Memes und tat so, als wäre alles in Ordnung. Das geht auf meine Kappe. Ein Repost ist kein eigenes Statement, und ein Meme ersetzt kein Rückgrat. Social Media verleitet uns alle dazu, oberflächlich und........
