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Ein starkes Kurdistan kann Israels Partner werden

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07.02.2026

Frau Bengio deutet in der Jüdischen Allgemeinen die kurdischen Annäherungssignale an Israel vor allem als Ausdruck von Schwäche, Unsicherheit und fehlenden Alternativen. Diese Analyse mag die gegenwärtige Notlage der Kurden beschreiben – sie verfehlt jedoch deren politische Bedeutung und unterschätzt zugleich Israels langfristige Interessen.

Wenn Kurden heute offen von einer Beziehung zu Israel sprechen, dann nicht, weil sie naiv an eine schnelle Rettung glauben, sondern weil sie eine strategische Realität anerkennen, die viele Staaten der Region bis heute leugnen: Israel ist ein legitimer, dauerhafter Staat im Nahen Osten. Die Kurden sind das einzige Volk in dieser Region, das diese Tatsache nicht ideologisch bekämpft. In einem Umfeld, in dem Antisemitismus staatlich, religiös und gesellschaftlich verankert ist, ist das kein emotionales Detail, sondern eine politische Grundlage.

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