Die Gefahr des Islamismus endlich ernst nehmen
26. Juli 2026 – 12. Aw 5786
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Die Gefahr des Islamismus endlich ernst nehmen
Nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD reichen Bekundungen der Trauer und Betroffenheit nicht. Es braucht konkretes gesetzgeberisches Handeln, um dem Terror zu begegnen
Es ist zehn nach zwölf – der Anschlag auf den Berliner CSD war der x-te Weckruf. Die islamistische Gefahr muss endlich ernst genommen werden. Ja, Antisemitismus und Homosexuellenfeindlichkeit gibt es in allen gesellschaftlichen Milieus. Aber die terroristische Gefahr geht aktuell zuallererst von Rechtsextremisten und Islamisten aus. Dennoch gibt es eine gewisse Hemmung, auch die islamistische Gefahr beim Namen zu nennen.
Es gibt keinen Grund, Terror nicht Terror zu nennen, und keinen, sich gegenüber der islamistischen Gefahr blind und taub zu stellen. Wir müssen auch darüber reden, wie wir die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland reduzieren – auch durch neue Gesetze.
Als Kevin Kühnert (SPD) vor zwei Jahren darauf hinwies, dass es ein Problem mit manchen (!) »muslimisch gelesenen Männergruppen« und deren Homosexuellenfeindlichkeit in seinem Wahlkreis gibt, zog er sich die Zurechtweisung des Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano (SPD) zu. Auch wenn noch einiges aufzuklären ist: Der Tatverdächtige Abdul B. wohnt wohl ausgerechnet in Berlin-Schöneberg, Kühnerts ehemaligem Wahlkreis.
Die Legislative die Voraussetzungen schaffen, damit durch Abschiebung von terroristischen Gefährdern ihre Zahl reduziert werden kann.
Die Legislative die Voraussetzungen schaffen, damit durch Abschiebung von terroristischen Gefährdern ihre Zahl reduziert werden........
