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Auf bestem Weg zum Rosenmontag

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Positiver Stress. Das kennzeichnet die derzeitige Lebenssituation von Aaron Knappstein. Jede Woche stehen für den Präsidenten des jüdischen Karnevalsvereins »Kölsche Kippa Köpp« zahlreiche Karnevalsveranstaltungen im Terminkalender. »Das ist sehr erfüllend, aber man muss auch aufpassen: Denn jetzt kommt es entscheidend darauf an, gesund zu bleiben.«

Schließlich nähert sich der Kölner Karneval seinem Höhepunkt, dem Rosenmontagszug. Dann wird Aaron Knappstein auf persönliche Einladung des Zugleiters auf dem nachgebauten historischen Wagen »Held Karneval« des Umzugs von 1823 bei einem der weltweit größten Brauchtumsfeste mitfahren.

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»Der Wagen fuhr damals auch mit, als der jüdische Unternehmer Salomon Oppenheim mehrere Jahre lang die Venetia verkörperte«, stellt Knappstein fest. Er selbst wird in der Uniform des Vereins-präsidenten – »meiner Garniter«, wie Knappstein es auf Jiddisch betont –........

© Juedische Allgemeine