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Münchner Schau zum Archiv von Rachel Salamander

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11. Mai 2026 – 24. Ijar 5786

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Münchner Schau zum Archiv von Rachel Salamander

Dem Jüdischen wieder Präsenz geben in der Gesellschaft: Das war das Ziel, das die Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander mit ihrer Buchhandlung erreichen wollte. Nun wird ihr Archiv nach und nach erschlossen

Unter dem Titel »Literatur & Haltung« zeigt die Monacensia im Münchner Hildebrandhaus ab 20. Mai eine Ausstellung zum umfangreichen Archiv von Rachel Salamander. Die Journalistin und Literaturwissenschaftlerin hatte das Archiv 2022 der Stadt München übergeben. Es handelt sich einer Mitteilung zufolge um eine einmalige Sammlung von Literatur rund um das Judentum sowie jüdischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Salamander gründete 1982 in der Münchner Fürstenstraße eine Buchhandlung, die als erste für Literatur zum Judentum in Deutschland nach 1945 gilt, wie es heißt. Sie habe damit Jahrzehnte nach der Vernichtung durch den Nationalsozialismus dem jüdischen intellektuellen Leben wieder eine nachhaltige Präsenz im öffentlichen Bewusstsein gegeben.

Literatur als Überlebensmittel

Seither kuratierte Salamander den Angaben zufolge mehr als 1.000 Veranstaltungen an verschiedenen........

© Juedische Allgemeine