25 Minuten Beifall in Venedig
11. September 2026 – 29. Elul 5786
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25 Minuten Beifall in Venedig
Die neue Doku von Yuval Abraham und Rachel Szor beschäftigt sich mit Einsätzen der israelischen Armee in Gaza – die Macher von »No Other Land« haben Chance auf Goldenen Löwen
11.09.2026 12:04 Uhr
25 Minuten Beifall und Standing Ovations: So reagierte das Publikum bei den Filmfestspielen Venedig am Donnerstag auf den neuen Film »NAZA« der Regisseure Yuval Abraham und Rachel Szor, die mit dem umstrittenen Film »No Other Land« bekannt wurden.
In »NAZA« geht es um mutmaßliche Mechanismen hinter den israelischen Luftangriffen im Gazastreifen. Die Filmemacher zeigen in der Dokumentation anonymisierte Interviews mit 24 israelischen Geheimdienstmitarbeitern, die detaillierte Einblicke in ihre Operationen geben. Sie wurden nachts auf Dächern in Tel Aviv befragt.
Der Titel »NAZA« bezeichnet demnach einen internen Code des israelischen Geheimdienstes. Dieser Begriff steht als militärisches Kürzel für die Anzahl von Zivilisten, die bei einem Angriff sterben. Die israelische Armee (IDF) hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Jewish Telegraphic Agency (JTA) die in dem Film erhobenen Behauptungen zurückgewiesen und erklärt, konventionelle militärische Überlegungen seien darin aus dem Kontext gerissen worden. In einem Statement der IDF, veröffentlicht in der britischen Zeitung »Guardian« (die »NAZA« mitproduziert hat), hieß es laut JTA: »Die IDF weist die Behauptung über jedwede Politik, Zehntausende von Menschen in ihren Häusern zu töten, rundum zurück.«
In einem Statement der israelischen Armee heißt es: »Die IDF weist die Behauptung über jedwede Politik, Zehntausende von Menschen in ihren Häusern zu töten, rundum zurück.«
In einem Statement der israelischen Armee heißt es: »Die IDF weist die Behauptung über........
